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alternovum Ausgabe 1/2020

Fünf Fragen an die KWA Azubis Alexandra Hägele und Jean Nicolas Shyaka

Aalen/Bad Nauheim, 28. März 2020

Alexandra Hägele (50) und Jean Nicolas Shyaka (17) absolvieren bei KWA eine dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft. Beide sind aktuell im zweiten Ausbildungsjahr. 

Warum hast du dich für die Altenpflege entschieden?

Weil ich gerne mit alten Menschen arbeite. Ich bin durch meinen an Demenz erkrankten Opa auf den Beruf aufmerksam geworden. So hab ich zuerst einen Lehrgang zur Betreuungskraft für demenziell erkrankte Menschen besucht, dann im nächsten Schritt die Ausbildung zur Altenpflegehelferin abgeschlossen. Voriges Jahr habe ich mich dazu entschlossen, nochmal zur Schule zu gehen, um Fachkraft zu werden.

Was gefällt dir im Wohnstift am allerbesten?

Dass hier wohnbereichsübergreifend gearbeitet wird und eine familiäre Atmosphäre herrscht.

Worüber ärgerst du dich im Job schon mal?

Wenn man bei Kollegen auf taube Ohren stößt oder man keine Hilfe bekommt. Doch das ist, zum Glück, nur ganz selten der Fall.

Was war bisher die größte Überraschung in deiner Ausbildung?

Nachdem ich vor meiner Ausbildung ja schon im Albstift gearbeitet habe, war mir vieles schon bekannt. Vielleicht
wird mich während meines Fremdeinsatzes noch unbekanntes erwarten. Zu meiner Ausbildung gehört ja ein Einsatz in einer anderen Einrichtung.

Was ist dein Lebenstraum?

Ich möchte unbedingt mal nach Australien, um meinen Cousin zu besuchen und das Land mit der so ganz anderen Natur kennenzulernen.

Warum hast du dich für die Altenpflege entschieden?

Weil es hier in Deutschland in der Altenpflege viel Arbeit gibt und die Arbeit gut bezahlt wird. Gleichzeitig unterstütze ich mit meiner Arbeit andere Menschen. Ich komme ja aus Ruanda. Altenpflege wie in Deutschland gibt es da überhaupt nicht. Da kümmern sich die Familien um Eltern und Großeltern, die Hilfe brauchen oder gepflegt werden müssen.

Was gefällt dir im Wohnstift am allerbesten?

Dass KWA gut strukturiert ist, und dass die Kolleginnen und Kollegen sehr flexibel sind.

Worüber ärgerst du dich im Job schon mal?

Wenn ich keine gute Kooperation mit Angehörigen habe, darüber ärgere ich mich. Wir können uns nur dann gut um unsere Bewohnerinnen und Bewohner kümmern, wenn wir etwas über die Familie wissen.

Was war bisher die größte Überraschung in deiner Ausbildung?

Als ich zum ersten Mal bei Pflegebedürftigen war, war ich überrascht, wie fast alle freundlich und glücklich sind, dass ich zu ihnen komme. Ich habe das nicht erwartet.

Was ist dein Lebenstraum?

Ich möchte unbedingt eine Family haben.

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