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alternovum Ausgabe 1/2022

Ehrenamt im KWA Luise-Kiesselbach-Haus

Über das Engagement von Irmgard Zimmermann, Svenja Dietz und Brigitte Reifferscheid. – Ein Beitrag von Ilona Enk.

München-Riem, 22. März 2022

Irmgard Zimmermann – die Humorvolle

Irmgard Zimmermann engagiert sich seit zwölf Jahren ehrenamtlich im Münchner KWA-Pflegestift, dem Luise-Kiesselbach-Haus. Sie beschreibt sich als humorvoll, vielseitig an den Menschen interessiert und offen für Neues. Sie geht mit einzelnen Bewohnern spazieren, hört in Gesprächen den Geschichten, die das Leben schreibt, zu und gestaltet außerdem Veranstaltungen im Haus mit: Sie verteilt Kaffee und Kuchen. Wenn sie im Haus unterwegs ist, wird sie oft als ein Engel bezeichnet, weil sie für andere da ist. Für die Zukunft wünscht sie sich, morgens weiterhin fit aus dem Bett hüpfen zu können, sodass der Tag gut beginnt. Sie möchte noch möglichst lange mit Freude und Neugier für die Bewohner da sein, die ihren ehrenamtlichen Dienst mit Dankbarkeit würdigen.

 

Svenja Dietz – die Wissbegierige

Svenja Dietz lernt gern Neues über Menschen und Kulturen dazu. Sie sieht sich als ehrgeizige junge Frau, der Ziele und deren Umsetzung im Leben sehr wichtig sind. Seit vier Jahren besucht sie am Wochenende eine Bewohnerin, die nicht mehr allein aus dem Haus kann. Mit dem Rollstuhl erkunden sie gemeinsam die nähere Umgebung. Dabei lernt die junge Frau aufgrund des Wissen der Seniorin vieles über die Pflanzenwelt. Spannend an ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit findet sie die ständige Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Demenz. Für diese Erfahrungen ist sie sehr dankbar, weil ihr dies ein andere Sichtweise auf das Leben gibt. Für die Zukunft wünscht sie sich, wieder aktiver sein zu können. Gerne möchte sie Neues ausprobieren. Gegenwärtig lernt sie die Gebärdensprache. Was sie beruflich macht? Als Partner- und Staffing-Managerin arbeitet sie für eine IT-Beratungsfirma im Feld Big Data und Künstliche Intelligenz.

 

Brigitte Reifferscheid – die Friedvolle

Brigitte Reifferscheid beschreibt sich als freundlich. Sie hört Menschen gern zu. Der „Motor“ für ihr Handeln ist christliche Nächstenliebe. Und aus Erfahrungen, die sie mit ihren Großeltern gemacht hat, weiß sie, dass die Zeit, die man Senioren schenkt, für einen selbst das größte Geschenk ist. Im Rahmen eines Kaffeekränzchens bietet sie seit acht Jahren einen wohnbereichsübergreifenden Gesprächskreis mit integrierten Gedächtnisübungen an. Für jeden Termin überlegt sie sich ein neues Thema, das für die Teilnehmer interessant sein könnte. In der Gesprächsrunde sind ihr eine Wohlfühl-Atmosphäre und das Gefühl des Willkommenseins wichtig. Brigitte Reiffenscheid wünscht sich für sich selbst Gesundheit sowie weiterhin Frieden in ihrer Familie und in all ihren Beziehungen zu anderen Menschen.  

 

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