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alternovum Ausgabe 1/2021

Fünf Fragen an die KWA-Azubis Marijana Di Stefano und Dedic Enis

Beide lassen sich zur Altenpflegefachkraft ausbilden, befinden sich im zweiten Ausbildungsjahr.

Baden-Baden/Ottobrunn, 23. März 2021

Warum hast du dich für die Altenpflege entschieden?

Marijana: Da ich in einem Drei-Generationen-Haushalt aufgewachsen bin, kann ich mich sehr gut in ältere Menschen hineindenken und mag gerne mit ihnen arbeiten. Im Übrigen teile ich Albert Schweitzers Auffassung von der Ehrfurcht vor dem Leben. 

Dedic: Ich habe zuerst ein Freiwilliges Soziales Jahr im KWA Hanns-Seidel-Haus gemacht und dadurch viel über Altenpflege gesehen und gelernt. Deshalb habe ich mich für eine Ausbildung zur Pflegefachkraft entschieden.

Was gefällt dir im Wohnstift am allerbesten?

Marijana: Der Umgang mit den Bewohnern hat mich im KWA Parkstift Hahnhof von Anfang an beeindruckt. Auch der Zusammenhalt und die Kommunikation der Teams gefällt mir.

Dedic: Im KWA Hanns-Seidel-Haus gefällt mir am besten, dass unsere Leitung sehr gut ist. Die Theorie, die wir in der Schule lernen, ist gut in der Praxis gespiegelt. Und es gibt viele nette Kollegen und Bewohner.

Was war  bisher die größte Überraschung in deiner Ausbildung?

Marijana: Dass man alle Bewohner als Mensch betrachtet und individuelle Wünsche berücksichtigt, auch in Zeiten von Corona. Auch in der finalen Lebensphase werden Entscheidungen von Bewohnern beachtet und zum Beispiel gewünschte Musik gespielt. Dies habe ich in meinem bisherigen Arbeitsleben so nicht erleben dürfen.

Dedic: Die größte Überraschung für mich war, dass wir in der Pflege viel mehr lernen und wissen müssen, als nur Bewohnern oder Patienten morgens bei der Körperpflege zu helfen. Eine Überraschung war auch, dass es so viele interessante Themen in der Schule gibt, bei denen man richtig viel über Medizin lernt.

Inwiefern hat Corona deine Haltung zum Beruf verändert?

Marijana: Ich bin froh, wenn wir wieder normale Lebens- und Arbeitsbedingungen haben, doch ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es für mich der richtige Beruf ist. Sehr schwierig ist gerade die schulische Ausbildung, da vorher keiner auf Homeschooling eingestellt war.

Dedic: Die Corona-Pandemie hat uns alle betroffen und wir ziehen das auch gemeinsam durch. Für mich persönlich hat sich nicht viel geändert. Wir machen dasselbe wie vorher, nur halt jetzt mit Mundschutz und noch strengeren Hygieneregeln.

Was ist dein Lebenstraum?

Marijana: Irgendwann möchte ich einen Trainerschein für Kinästhetik machen und diesen Aspekt in die Altenpflege integrieren. – Und privat möchte ich gerne einmal auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela laufen. 

Dedic: Mein Lebenstraum ist, mich immer mit Weiterbildung zu verbessern und eines Tages einfach eine schöne Familie hier in München zu haben.

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